Osterweg - Station 8

Wir machen den Weg frei

Der Tod Jesu

Es war etwa um die sechste Stunde, als eine Finsternis über das ganze Land hereinbrach. Sie dauerte bis zur neunten Stunde. Die Sonne verdunkelte sich. Der Vorhang im Tempel riss mitten entzwei, und Jesus rief laut: Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist. Nach diesen Worten hauchte er den Geist aus. Als der Hauptmann sah, was geschehen war, pries er Gott und sagte: Das war wirklich ein gerechter Mensch. Und alle, die zu diesem Schauspiel herbeigeströmt waren und sahen, was sich ereignet hatte, schlugen sich an die Brust und gingen betroffen weg. Alle seine Bekannten aber standen in einiger Entfernung (vom Kreuz), auch die Frauen, die ihm seit der Zeit in Galiläa nachgefolgt waren und die alles mit ansahen.

Lukasevangelium 23,44-49

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Jesus stirbt. Aus Liebe gibt Gott seinen geliebten Sohn zum Heil für alle Menschen. Bewegendes geschieht. Der Vorhang im Tempel zerreißt. Der Zugang zum Herz des himmlischen Vaters ist frei.

Die Elemente geraten in Bewegung. Selbst im Totenreich ereignet sich Bewegendes. Dieser Tod bewegt sogar die heidnischen Soldaten. Sie erkennen und bekennen:

„Dieser (Jesus) ist wirklich Gottes Sohn gewesen“.

Matthäusevangelium 27, 54

Sind Sie abgestumpft? Haben Sie Jesus schon abgeschrieben? Ist sein Tod ohne Relevanz für Sie? Jesus stirbt auch für Sie am Kreuz. Auch Sie liegen Gott am Herzen. Sie haben einen reservierten Platz in seiner Liebesgeschichte. Sie sind eingeladen, sich durch den Tod von Jesus bewegen zu lassen. Wagen Sie Vertrauen zu ihm! Er ist wirklich Gottes Sohn.