Vorstandswahlen in unserem Trägerverein

Mit Freude durften wir im September einen neuen Vorstand für den Trägerverein wählen, der mit frischem Mut und klarer Vision die Zukunft unseres Hauses gestalten möchte.
Neben Stefan Schroth, der als Vorstand seit 2007 und als Geschäftsführung der gGmbH seit 2006 aktiv ist, möchten wir gerne den neuen Vorstand vorstellen:

Hermann Knöchel

Ich bin 69 Jahre alt, verheiratet und wohne in Ansbach. Meine Frau Renate und ich haben fünf erwachsene Kinder und zehn Enkel. Mit meiner Beratungsfirma „IT Beratung und Projekte“ unterstütze ich Unternehmen in der Region dabei, Informationstechnologie und Veränderungsprozesse sinnvoll zu nutzen, um erfolgreich zu sein.

Meine geistlichen Wurzeln liegen im CVJM. Den CVJM Ansbach habe ich über viele Jahre als Vorstand geleitet. Mit den Gästehäusern bin ich seit Jahrzehnten verbunden. 1977 habe ich hier meinen Zivildienst geleistet und meine Frau kennengelernt. Seit dieser Zeit haben wir immer wieder ehrenamtlich in den Gästehäusern mitgearbeitet – in den letzten Jahren vor allem im Missio-Camp (Familiencamp).
Die Zeit in den Gästehäusern ist mir immer wieder wertvoll und zum Segen geworden. Die Begegnungen und Gespräche mit Fritz und Kriemhild Schroth haben mich als jungen Menschen nachhaltig geprägt. Auch die Freundschaft mit Anke und Stefan, ihr Mut, ihre Initiative und ihr Glauben, haben mich über viele Jahre ermutigt.
Inzwischen sind auch unsere Kinder und Enkel mit den Gästehäusern vertraut und fahren gerne in die Rhön. Sie erleben dort Glauben, Gemeinschaft und neue Impulse für ihr Leben. Weil ich möchte, dass viele andere Menschen ähnliche positive Erfahrungen machen, engagiere ich mich für eine begrenzte Zeit im Vorstandsteam der Gästehäuser. Gerade in einer herausfordernden Zeit – mit steigenden Kosten, gesellschaftlichen Veränderungen und sinkender Bindung an kirchliche Inhalte – halte ich geistliche Orte wie die Gästehäuser für wichtiger denn je. Dafür möchte ich mich einsetzen.

Bernhard Öhlein

Ich bin 55 Jahre alt, verheiratet und habe drei erwachsene Töchter. Beruflich bin ich als Orthopäde in klinischer Tätigkeit tätig. Aufgewachsen bin ich in Willmars, einer Region, die mir bis heute Heimat ist. Seit vielen Jahren engagiere ich mich in der christlichen humanitären Hilfe, unter anderem bei ORA international und Medair e.V. Ich bin Mitglied der Kirchengemeinde Willmars und der Christusgemeinde Meiningen.

Die Gästehäuser Hohe Rhön kenne ich seit meiner Jugend – durch das Missio-Camp und zahlreiche Freizeiten, die mich nachhaltig geprägt haben. Die Atmosphäre, die Begegnungen und die geistliche Ausrichtung dieses Ortes haben meinen Glauben gestärkt und begleitet.
Ich möchte dazu beitragen, dass die Gästehäuser weiterhin ein Ort bleiben, an dem Menschen auftanken, Gemeinschaft erleben und Gottes Nähe erfahren können. In einer Zeit, in der viele Halt und Orientierung suchen, sehe ich darin eine wertvolle und notwendige Aufgabe.

Thomas Roßner

Ich bin 58 Jahre alt, verheiratet und habe zwei erwachsene Töchter (21 und 25 Jahre). Ich bin Mitgründer und Vorstandsmitglied der imbus AG, eines mittelständischen Unternehmens für Softwarequalität und Testsysteme. Beruflich beschäftige ich mich damit, wie Menschen, Prozesse und Technologie so zusammenspielen können, dass aus Komplexität Verlässlichkeit entsteht – ein Gedanke, der mich auch im Glauben begleitet.

Mit den Gästehäusern bin ich seit rund zwanzig Jahren verbunden. Beim Missio-Camp begann mein persönlicher Glaubensweg. Seither bringen meine Frau und ich uns dort immer wieder ehrenamtlich ein – in der Leitung des Familiencamps, im Begegnungscafé oder bei Tanz- und Ehefreizeiten.
Über all die Jahre ist aus der Verbindung zu Stefan und Anke eine tiefe Freundschaft im Glauben gewachsen. Die Mitarbeit im Vorstand empfinde ich als Ehre, Vertrauensbeweis und Verantwortung zugleich. Sie ist für mich eine Gelegenheit, etwas von dem zurückzugeben, was ich selbst in den Gästehäusern an Glauben, Gemeinschaft und Segen erfahren durfte – und dazu beizutragen, dass auch kommende Generationen hier Gott begegnen und gestärkt ins Leben gehen können.