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11. Dezember 2020

Adventskalender am 11. Dezember

Wake up child
It’s your time to shine
You were born for such a time as this.
(The Anthem, Jesus Culture)

Zufällig habe ich diesen Liedvers gehört und seitdem geht mir besonders eine Zeile nicht mehr aus dem Kopf. Alles dreht sich seit Monaten nur noch um das Thema CORONA. Ich weiß nicht, welche Gefühle es bei dir auslöst: Angst, Wut, Hoffnungslosigkeit, Unverständnis oder Ratlosigkeit? Bei mir wechselt es ganz oft. Und dann kam dieses Lied…

Wake up child (Wach auf mein Kind)
„Du bist berufen, Gutes zu tun“
Jetzt fragst du dich vielleicht: „Warum ausgerechnet ich? Ich habe auch Angst, ich weiß nicht, was morgen kommt, ich kann und möchte diese endlosen Diskussionen über Corona nicht mehr hören…“ Auch wenn sich solche Gedanken immer wieder in deinen Kopf schleichen, lass uns kurz über einen Gedanken nachdenken: Vielleicht ist genau jetzt die Zeit, in der Jesus dich ganz sanft wach rüttelt und dir ins Ohr flüstert: „Hey, aufwachen, verändere die Welt, mit mir an deiner Seite schaffst du es. Denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. Sei du das Licht, das die Welt gerade so sehr braucht.“ Vielleicht ist genau jetzt die Zeit, mit ganz kleinen Schritten aus deiner Komfortzone herauszukommen?

It’s your time to shine (Jetzt ist deine Zeit, ein Licht zu sein)
In diesen verrückten Zeiten ist es wichtig, im Hier und Jetzt zu leben. Lass jeden Tag mit allen seinen Herausforderungen zu deinem persönlichen Geschenk werden. Versuche dankbar zu leben, um zum Licht für andere zu werden. Jesus ist es, der durch dich leuchten will. Du kannst mit seiner Hilfe zum Hoffnungslicht in dieser verzweifelten Welt werden.

You were born for such a time as this (Genau für diese Zeiten gibt es Menschen wie dich)
Jesus will uns gebrauchen in dieser Zeit. Lass dir von IHM jeden Tag aufs Neue Kraft geben, die Welt im Kleinen verändern, werde DU zum Hoffnungsträger für andere. Verlass dich auf den, der größer ist als jede Pandemie. Schau auf Jesus und leg ihm alles hin, was dir Sorge macht und dir schwer auf dem Herzen liegt. Öffne du ihm jeden Tag dieser Corona-Zeit neu die Tür und lade ihn zu dir ein. Denn DU – genau DU – kannst in dieser beängstigenden Welt den Unterschied machen. Jesus will dich gebrauchen.

Und wie funktioniert das?

  • Schenke einem entmutigten Menschen neuen Mut für den Alltag.
  • Habe ein offenes Ohr für die Ängste und Nöte der Menschen in deinem Umfeld.
  • Überlege gemeinsam mit deiner Familie, was euch durch die Zeit des Lockdowns tragen kann. Sind es gemeinsame Gebete, vielleicht ein Lied, das euch nicht mehr aus dem Ohr geht, ein Spaziergang Hand in Hand?
  • Habe ein dankbares Herz und lebe deine Dankbarkeit in dieser Welt aus.
  • Teile deine Angst auch mal mit anderen, das ist völlig in Ordnung.
  • Jesus wird sich kümmern, da bin ich mir sicher.

Caro Hartung

 

Entnommen aus dem Adventskalenderbuch 2020
© 2020 CVJM – Christliche Tagungsstätte HOHE RHÖN e.V.

 

10. Dezember 2020

Adventskalender am 10. Dezember

Tag der Menschenrechte

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat den Internationalen Tag der Menschenrechte (Human Rights Day) für heute ausgerufen. Seit 1948 wird an diesem Tag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte gedacht.

Menschenrechte – so selbstverständlich ist das alles gar nicht, wie wir manchmal denken und bei uns dankenswerter Weise erleben dürfen. Ansonsten zählen diese Grundrechte in vielen Ländern der Welt kaum. Wir könnten diesen Tag also nutzen, um – gemäß 1. Tim 2, 2 – für die Verantwortungsträger in Politik und Gesellschaft zu beten – nicht nur bei uns. Und wir können angesichts dieses internationalen Gedenktages überlegen, was wir tun können, um anderen Menschen zu ihren Rechten zu verhelfen und ihnen Heimat zu geben. Dabei denke ich nicht nur an politische Flüchtlinge, die bei uns leben. Das können auch deutsche Arbeitskollegen sein – oder vielleicht sogar die eigenen Enkel?

Haben wir Menschen eigentlich ein Recht auf Heimat?
Ich habe in diesem Sommer intensiv an Themen zur Heimat gearbeitet. Mehrere Beiträge sind entstanden. Dabei ging es mir in einem Thema um die Flüchtlingsthematik, in einem anderen darum, dass Jesus Christus auch Heimatvertriebener war. Haben wir eigentlich ein Recht auf Heimat? Was denken Sie? Und was ist Heimat überhaupt?

Manchmal ist sie nur so klein wie das eigene Bett, in das man sich kuschelt und sich die Decke über den Kopf zieht, um wenigstens hier seine Ruhe zu haben. Heimat, die weltweit damit beginnt, dass Menschen sich ein Dach über dem Kopf suchen und bauen. Heimat, die viel mehr ist als nostalgische Erinnerung. Mehr als Mutterboden im Vaterland.

Es gibt so viele Heimatverständnisse, wie es Menschen auf Gottes Erde gibt. Und je schlechter es uns geht, desto mehr Heimatliebe oder Heimweh meldet sich in Kopf und Herz. Letztlich ist Heimat doch da, wo Gott mit uns angefangen hat, oder nicht? Ich wünsche jedem Menschen, dass er etwas hat, was Heimat bedeutet. Oder jemanden hat, der ihm Heimat gibt. Ein frisch Verliebter sagte ganz süß „Heimat ist für mich da, wo du bist“.

Der Apostel Paulus, für den Leben und Dienst absolut nicht einfach waren, weitet unsere Heimatperspektive in Phil 3,20 so: „Unsere Heimat aber ist im Himmel“ (Luther u.a.). In anderen Übersetzungen, wie z.B. „Hoffnung für alle“, lesen wir: „Unser >Bürgerrecht< haben wir im Himmel. Von dort erwarten wir auch Jesus Christus, unseren Retter“.
Diese Himmlische Heimat ist kein Sahnehäubchen für unser irdisches Dasein, sondern sie ist der eigentliche Hauptgang! Bürgerrecht – und zwar international!

In 2 Wochen feiern wir Weihnachten. In mancherlei Hinsicht wird es anders ablaufen (müssen), als wir es gewohnt sind und gern haben. Aber die Botschaft ist – Gott sei Dank! – unverändert. Wir denken an Jesus Christus, der kam und noch einmal wiederkommen wird. Wir freuen uns auf den, der uns die neue Heimat beim Vater im Himmel vorbereitet.

Vielleicht sagen wir ihm heute, wie der frisch Verliebte: „Meine Heimat ist – auch hier und heute schon – da, wo du bist, mein Herr und Retter Jesus Christus. Ich habe dich lieb“.

Harald Petersen

 

Entnommen aus dem Adventskalenderbuch 2020
© 2020 CVJM – Christliche Tagungsstätte HOHE RHÖN e.V.

 

9. Dezember 2020

Adventskalender am 9. Dezember

Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht. 1. Mose 1,3

Gott, der da sprach: Licht soll aus der Finsternis hervorleuchten, der hat einen hellen Schein in unsre Herzen gegeben. 2. Korinther 4,6

Heute geht es um das Licht. Es gibt viele verschiedene Arten von Licht und unzählige Lichtquellen. Licht hat für jeden eine unterschiedliche Bedeutung. Was ist Licht also nun? Und um welches Licht geht es in den beiden Bibelstellen?

Wenn man Licht googelt, wird einem folgendes angezeigt: Li?cht Substantiv [das] 1. das Phänomen, das die Umgebung oder etwas hell macht und bewirkt, dass man Dinge sehen kann. „das Licht der Sonne“ Gegenteil: Dunkelheit. 2. das elektrisch erzeugte Licht1. „Das Licht anmachen/ausschalten.“ 3. Lampen, die leuchten. „die Lichter der Großstadt“

Licht ist also etwas, das uns hilft in der Dunkelheit zu sehen. Und um welches Licht geht es nun in den beiden Bibelstellen? Nun ja, der Satz: „Es werde Licht!“ aus der Schöpfungsgeschichte dürfte uns wohl allen bekannt sein. Ebenso auch seine Bedeutung, die Entstehung von Tag und Nacht, also auch Sonne und Mond. Es gibt Sonnen- und Mondlicht. Also eine ganz einfache Erklärung.

In dem zweiten Bibelvers wird es schon etwas schwieriger, weshalb ich mir erst einmal den Zusammenhang angesehen habe. In der Bibelübersetzung „Hoffnung für alle“ klingt der Satz schon ein bisschen anders und auch verständlicher. Aus „Gott, der da sprach: Licht soll aus der Finsternis hervorleuchten, der hat einen hellen Schein in unsre Herzen gegeben.“ wird nun: ‚Denn so wie Gott einmal befahl: »Licht soll aus der Dunkelheit hervorbrechen!«, so hat sein Licht auch unsere Herzen erhellt.‘
Und wenn man weiterliest, wird deutlicher darauf eingegangen, auf dieses Licht, das die Herzen erhellt. „Jetzt erkennen wir klar, dass uns in Jesus Christus Gottes Herrlichkeit entgegenstrahlt. Diesen kostbaren Schatz tragen wir in uns, obwohl wir nur zerbrechliche Gefäße sind. So wird jeder erkennen, dass die außerordentliche Kraft, die in uns wirkt, von Gott kommt und nicht von uns selbst. Die Schwierigkeiten bedrängen uns von allen Seiten, und doch werden wir nicht von ihnen überwältigt. Wir sind oft ratlos, aber wir verzweifeln nicht.“

Ein paar Verse weiter fällt auch der Satz: „Wir haben Gottes Geist, der uns auf Gott vertrauen lässt.“ Deswegen kann man davon ausgehen, dass mit dem Licht im Herzen der heilige Geist gemeint ist.

Paulus sagt in Epheser 5,13-14: „Alles wird erkannt, sobald es dem Licht ausgesetzt wird, und was immer dem Licht ausgesetzt wird, wird selber zu Licht.“

Kann das bedeuten, dass schon eine kleine Menge an Glauben ausreicht, um selber ein Licht zu sein? Eine Lichtquelle, die in das Dunkel der Welt hineinscheint? Und das es egal ist, ob man eine Taschenlampe, ein Flutlicht, ein Lagerfeuer, ein Baustrahler, eine Fackel oder ein winzig kleiner Funken ist? Wo bist du Licht der Welt?

Wer möchte, kann zur Ergänzung noch eine kleine Geschichte nachlesen: https://www.aus-liebe-zu-gott.de/Licht-sein–.html

Hanna Schroth

 

Entnommen aus dem Adventskalenderbuch 2020
© 2020 CVJM – Christliche Tagungsstätte HOHE RHÖN e.V.

 

8. Dezember 2020

Adventskalender am 8. Dezember

„Mache dich auf und werde licht!“

Nimmst du dir auch manchmal in der Adventszeit für einen abendlichen Spaziergang Zeit, um all die vielen, leuchtenden Lichter wahrzunehmen, die durch die Fenster funkeln?

Für mich ist das eine lang gehegte Leidenschaft. Und egal, an welchem Ort ich gelebt habe, überall konnte ich diesen besonderen Lichterschein entdecken, bei dem mir warm und wohlig ums Herz wird. Gepaart mit Weihnachtsliedern im Kopf oder auf den Lippen, von denen auch viele von Licht und vom Leuchten handeln, sind das für mich besondere Adventsmomente.

Der Kanon „Mache dich auf und werde licht“ wurde im Mai 2018 für mich nochmals besonders eindrücklich. Als ich mit meiner Familie beschlossen habe, nach Magdeburg zu ziehen, um dort mit dem Sunrise e.V. und der Villa Wertvoll Licht ins Dunkel zu bringen, wurde er ganz real. Und das außerhalb der Adventszeit. Im Entscheidungsprozess stellte ich mir, um im Bild zu bleiben, oft die Frage, ob mein Licht dafür groß genug, der Docht fest genug oder die Ausstrahlung warm genug ist. Jesus sagt dazu schlicht in Matthäus 5,14: „Ihr SEID das Licht der Welt!“ Nicht, ihr werdet erst noch das Licht der Welt sein, wenn… Nein. Du und ich, wir sind das Licht der Welt. ER will durch dich und mich in dieser Welt sein hoffnungsvolles Licht zum Leuchten bringen. Es gilt nur: mache dich auf!

Eine Geschichte, die mir hierzu nochmals ein Aha-Erlebnis geschenkt hat, ist die der kleinen Fackel. Bettina Becker hat sie in ihrem Buch „Herausspaziert“ niedergeschrieben. Ich wünsche dir, dass sie auch dir ein Licht aufgehen lässt.

Es war einmal eine kleine Fackel. Diese kleine Fackel hatte große Träume: Sie wollte gerne etwas Besonderes sein, groß sein, hell strahlen! Aber in Wirklichkeit war sie nur eine einfache kleine Fackel. Um sie herum war es immerzu dunkel und es roch muffig. Ganz selten kam mal jemand vorbei, ging aber rasch weiter. Nie blieb jemand stehen. Nie bewunderte sie jemand. Nie dankte ihr jemand. Es war, als sei sie überhaupt nicht da. Als ginge es nur darum, möglichst schnell weg von ihr zu kommen. Doch eines Tages kam eine gute Fee und verkündete ihr, sie habe einen Wunsch frei. Die kleine Fackel zögerte nicht lange: „Ich wünsche mir, eine große, elegante Fackel zu sein. Ich möchte im Thronsaal des Königs leuchten, direkt am Eingang!“ Und schwuppdiwupp verzauberte die gute Fee die kleine Fackel in eine große, elegante Fackel im Thronsaal des Königs. Wie glücklich und stolz war sie da! Um sie herum erstrahlte alles in wunderbarer Pracht und Schönheit. Endlich. Sie war etwas Besonderes! Sie gehörte zu etwas Großem. Und dann kam der große Moment: Die Prinzessin wurde im Thronsaal erwartet! Die kleine große Fackel freute sich – endlich konnte sie für die Königstochter persönlich leuchten. Ganz in ihrer Nähe. Sie den ganzen Abend bewundern und sie in ihrem Licht noch schöner aussehen lassen. Die Tür öffnete sich und herein kam die Prinzessin: Aber wie sah sie aus! Ganz dreckig war sie, das Kleid verschmutzt und an der Stirn blutete sie sogar! Die kleine Fackel erschrak: Was war passiert? Da hörte sie die Prinzessin sagen: „Auf dem Rückweg vom Stall bin ich durch das Kellergewölbe gegangen, als es plötzlich dunkel wurde. Ich bin gestolpert und habe mir den Kopf gestoßen. Jemand muss die kleine Fackel weggenommen haben, dabei war sie die Einzige, die mir dort unten den Weg erleuchtet hat.“

Jerrit Andersen

 

Entnommen aus dem Adventskalenderbuch 2020
© 2020 CVJM – Christliche Tagungsstätte HOHE RHÖN e.V.

 

7. Dezember 2020

Adventskalender am 7. Dezember

Wir bauen gerade ein Haus!

Es kostet viel Kraft und hat uns schon viele Nerven geraubt. Überall Dreck und Staub. Immer wieder Entscheidungen und jede Menge Arbeit, die müde macht.

Unsere Große steht mitten im Chaos und sagt: „Mama, wollen wir nicht lieber in unserer Wohnung bleiben? Hier ist es mir wirklich zu schmutzig“. Ich muss schmunzeln, über ihre kindliche Vorstellung davon, wie wir im Haus leben werden.

Sie kann sich nicht vorstellen, dass es mal schön hier sein wird. Das der Dreck weg ist. Die Wände farbig gestrichen und ein frischer Blumenstrauß auf dem Tisch. Sie kann sich noch nicht vorstellen, wie wir hier leben und feiern werden und das der Dreck ein Ende haben wird. Und auch ich merke, dass es wichtig ist, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.

Vielleicht ist es in unserem Glaubensleben manchmal auch so. Gerade in schweren Zeiten wie diesen, in denen wir kämpfen mit dieser furchtbaren Pandemie, die viele so müde macht. In Momenten, in denen wir nur den Staub dieser Welt sehen. Wir vergessen, wer wir sind und was uns erwartet.

Wir sind Gottes geliebte Söhne und Töchter. In seiner Gegenwart dürfen wir leben und uns bergen. Er hilft uns unseren Blick zu heben zu ihm. Von ihm kommt alle Hilfe und Hoffnung auf einen neuen Morgen.
Am Ende dieser Zeit wird er kommen und alles neu machen.

Dann werden wir bei ihm zu Hause sein für alle Zeit. Dort wird kein Weinen mehr sein.
Lasst uns mutig und getrost Lichter sein in unserer Welt. Er, Jesus, will uns geben, was wir dafür brauchen! Und lasst uns das große Ziel nicht vor Augen verlieren: Menschen mitnehmen zum ewigen Zuhause bei Gott selbst.

Fragen zum Nachdenken:

• Welcher „Staub“ meines Alltags belastet mich gerade am meisten?
• An welchen Stellen bin ich mutlos geworden und sehe nur das Hier und Jetzt?

Dorothea Bronsema

 

Entnommen aus dem Adventskalenderbuch 2020
© 2020 CVJM – Christliche Tagungsstätte HOHE RHÖN e.V.

 

6. Dezember 2020

Adventskalender am 6. Dezember

Die Geschichte von Varenka

Vor langer Zeit lebte in den weiten Wäldern Russlands eine Witwe. Sie hieß Varenka. Ihr kleines Haus stand tief in den Bäumen, wo selten jemand hinkam. Varenka hatte alles, was sie brauchte: einen Tisch, Stühle, Kästen für Brot und Käse und Geschirr.

Nachts schlief sie, wie alle einfachen Leute in Russland, auf dem warmen Ofen. Varenka lebte zufrieden in ihrem kleinen Haus. Doch eines Tages kamen Leute zu ihr. In großer Aufregung riefen sie: „Varenka, fliehe mit uns! Im Westen wütet ein schrecklicher Krieg. Die Soldaten kommen jeden Tag näher!“ Varenka erschrak. Aber dann sagte sie: „Wer wird die müden Wanderer stärken, wenn ich mit euch komme? Wer nimmt sich der Kinder an, die sich im Wald verirren? Und wer wird sich um die Tiere und Vögel kümmern, wenn der Winter kommt mit Eis und Schnee? Nein, ich muss bleiben!“ Da eilten die Leute weiter und Varenka blieb allein zurück.

Sie stand ganz still und lauschte. Als Varenka aus der Ferne das Donnern der Kanonen hörte, kniete sie nieder und bat Gott, um ihr Haus eine Mauer zu bauen. – Es wurde Abend. Die Kanonen verstummten und Friede lag über dem Wald. Aber Gott kam nicht, und niemand baute eine Mauer um Varenkas Haus.

Am nächsten Tag pochte Pjotr, der Ziegenhirt, an Varenkas Tür. Pjotr erzählte: „Die Soldaten haben meine Hütte niedergebrannt und mir alles genommen, außer dieser kleinen Ziege, die mit mir fliehen konnte. Bitte nimm uns in dein Haus, denn bald kommt die Nacht.“ Da nahm Varenka Pjotr und die kleine Ziege ins Haus. Der Kanonendonner war schon viel näher gekommen, und wieder betete Varenka zu Gott: „Bitte, komm schnell und baue eine Mauer um mein Haus, damit die Soldaten vorbeigehen und Pjotr, mich und die kleine Ziege nicht sehen werden!“

Aber die Nacht kam und ging, und Gott baute keine Mauer um Varenkas Haus. Früh am Morgen ging Varenka in den Wald, um Kräuter zu sammeln. Da entdeckte sie den jungen Maler Stjepan, der in einem hohlen Baum schlief. „Wach auf!“ rief Varenka. „Hier kannst du nicht bleiben! Hörst Du nicht die Kanonen donnern? Komm zu mir, ich werde Dir Essen und Obdach geben.“

Stjepan war vor den Soldaten in den Wald geflohen. Er trug nur ein Bild und ein Topf mit einer weißen Blume bei sich. Dies war alles, was ihm auf der Flucht geblieben war. So ging er mit Varenka nach Hause. Abends beteten alle zusammen und Varenka sagte: „Bitte, lieber Gott, komm schnell und baue eine Mauer um mein Haus!“ – Gegen Morgen schaute Varenka aus dem Fenster, aber keine Mauer stand um ihr Haus.

Statt dessen erblickte sie ein kleines Mädchen, das bitterlich weinte. In den Armen hielt sie eine Taube. „Ach“, schluchzte das Mädchen, „ich habe Vater und Mutter auf der Flucht verloren!“ Da nahm Varenka das Mädchen Bodula bei der Hand, führte sie ins Haus und gab ihr Kuchen und Tee. Draußen aber klang das Donnern der Kanonen näher und näher. In dieser Nacht beteten sie wieder alle und Varenka sagte: „Lieber Vater im Himmel, heute Nacht musst du kommen und eine Mauer bauen, die so hoch ist, dass kein Soldat mein Haus sieht; dann sind wir alle gerettet. Aber ich fürchte, es ist schon sehr spät; morgen werden die Soldaten hier sein und wir sind alle verloren.“

In dieser Nacht war es sehr still. – Doch in der stillsten Stunde war ein leiser Ton um Varenkas Haus. Varenka öffnete vorsichtig das Fenster und sah, dass Schnee fiel. So dicht war er schon gefallen, dass der Schnee bis zum Fenstersims reichte. Es schneite die ganze lange Nacht und im Morgengrauen war Varenkas kleines Haus ganz von Schnee bedeckt. Am Mittag zogen die Soldaten durch den Wald und suchten nach Feinden. In dem kleinen Haus saßen alle still beisammen. Als die Soldaten ganz nah beim Haus waren, gingen sie vorüber.
Sie hatten Varenkas kleines Haus nicht gesehen. Stjepan, Pjotr, Bodula und Varenka dankten Gott, dass er sie gerettet hatte. Die Soldaten aber zogen weiter und es gab keinen Krieg mehr in diesem Teil Russlands.

Was für eine Geschichte. Wir machen seit 2012 Stufen des Lebens Glaubenskurse hier bei uns in Bischofsheim. In diesem Jahr ist ein neuer Kurs erschienen. „Beten – Atemholen der Seele!“ Diese Geschichte wird in einer der Einheiten erzählt. Sie hat mich so tief berührt. Gerade jetzt! Gerade in diesem Jahr! Wie oft haben wir gebetet, gerungen, gekämpft und versucht, Gottes Handeln zu verstehen.

Wir können vonVarenka lernen, dran zu bleiben. Gott zu vertrauen, dass er handelt. Er handelt zur rechten Zeit. Er kennt kreative Lösungen, die wir in den Herausforderungen des Alltags oft nicht sehen können. Wir haben einen treuen Gott, einen lebendigen Gotte. Einen Gott der im hier und jetzt handelt. Genau das haben wir in diesem Jahr in vielfältiger Weise erlebt!

Anke Schroth

 

Entnommen aus dem Adventskalenderbuch 2020
© 2020 CVJM – Christliche Tagungsstätte HOHE RHÖN e.V.

 

5. Dezember 2020

Adventskalender am 5. Dezember

Gott füllt deinen Mangel aus

An manchen Punkten in unserem Leben fragen wir uns: „Wie kann Gott das zulassen?“ Das ist nicht erst seit dem Jahr 2020 so. Nein, diese Frage existiert schon viel länger, aber gerade jetzt kann sie sehr aktuell sein.

Ich möchte diese Frage heute ändern in „Wie kann Gott das ausfüllen?“.
Oft ist es eine schwierige Situation, die Menschen zu der Frage „Wie kann Gott das zulassen?“ bringt. Dahinter steht oft ein Verlust oder ein Mangel. Vielleicht hast du dir einen Lebensabschnitt oder eine bestimmte Situation anders erhofft, dir einen anderen Verlauf gewünscht.

Vielleicht bist du aufgrund der aktuellen Gegebenheiten an dieser Frage angekommen. Du willst einfach nur noch wissen, warum Gott das zulässt? Ich möchte dir eine Gegenfrage stellen: Könnte es sein, dass Gott dich schon seit Langem mit Gutem beschenken und deinen Mangel ausfüllen will? Ist vielleicht genau jetzt der Moment gekommen in dem du bereit bist, dich dafür zu öffnen? Gott möchte dich mit seiner Liebe, seiner Nähe, mit Zufriedenheit, Freude, mit Gnade und Zuversicht und allem anderen, wonach du dich sehnst, beschenken. Die bessere Frage, die du dir stellen kannst, lautet also: „Wie kann Gott das ausfüllen?“ Er kann es nur ausfüllen, wenn du es zulässt. Du darfst ihn an das, was dich verletzt hat, was dir Angst bereitet und an den Mangel, den du erlebst, heran lassen. Er kann auch das größte Loch füllen, wenn du damit zu ihm kommst und ihm vertraust.

Gott möchte dich füllen. Mit Zuversicht, Freude und seiner Liebe. Du darfst vor ihm stehen, wie eine leere Schale. Du bist ihm wichtig. Du darfst an dich denken, dich von ihm lieben und ausfüllen lassen. Und irgendwann wird es so weit sein, dass die Schale voll ist, die Leere und der Mangel sind komplett ausgefüllt und dann fließt die Schale über: Überfluss. Die Liebe, Freude und Zuversicht werden aus dir heraus zu den Menschen um dich her strömen. Aber das bedeutet nicht, dass du dadurch wieder leer wirst und doch wieder Mangel und Verlust erlebst. Sondern Gott gibt dir genug, so dass du ausgefüllt bleibst und trotzdem aus dem Überfluss abgeben kannst. Wenn du erlebt hast, wie dein Mangel ausgefüllt wurde, kannst du denjenigen weiterhelfen, die sich noch nicht für Gottes Geschenke geöffnet haben. Du kannst ihnen von der Freude, Zuversicht und Liebe erzählen, die dich erfüllen und so von dem weitergeben, womit dich der Vater gesegnet hat.

Lasse dich täglich von Gottes Liebe ausfüllen und gehe mit seiner Freude und Zuversicht durch diese außergewöhnliche Zeit. Dann wirst du selbst und die Menschen um dich herum von diesem himmlischen Überfluss profitieren!

Mein Gott aber wird all eurem Mangel abhelfen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus.
Philipper 4,19

Marina Helmerich

 

Entnommen aus dem Adventskalenderbuch 2020
© 2020 CVJM – Christliche Tagungsstätte HOHE RHÖN e.V.

 

4. Dezember 2020

Adventskalender am 4. Dezember

Advent. Ja, Jesus kommt wieder. Und ich denke daran, wie unterschiedlich Jesus in diese Welt und unser Leben kommen will, gekommen ist und kommen wird. Ich habe vor meinem inneren Auge das Bild eines lauen Abends am Meer, mit weichem Sand, in einer warmen, südlichen Gegend. Mit Wellen, die in unterschiedlicher Höhe an den Strand rollen, leise und stetig – Wellen, die für mich ein Gleichnis sind für das Ankommen Jesu in dieser Welt und in unserem Leben.

Da ist diese eine, diese ganz besondere Welle, als Jesus Mensch wird und als Kind geboren wird. Gott, der zu uns kommt, der uns gleich wird, unser Leben teilt und damit begreifbar, verstehbar, nahbar wird. Und gleichzeitig wird er greifbar und angreifbar – bis zu einer Hinrichtung am Kreuz. Und doch, das wesentliche Ergebnis seiner Ankunft bleibt: mit dem Leben, dem Sterben und dem Auferstehen ist die Brücke, die die Trennung von Gott überwindet, aufgerichtet.

Dann sind da die vielen kleinen Wellen: Jesus, der gerne hineinkommen möchte in unser Leben. Sie stehen für die zahlreichen Möglichkeiten einer Jesusbegegnung im Alltag, im Gottesdienst, bei der Arbeit, in der persönlichen Stille, wenn wir zu zweit oder zu dritt in seinem Namen zusammen sind. Wie die Wellen: jede einzelne Begegnung ist voller Dynamik, Beweglichkeit und einmalig. Sanft wie die Wellen, so kommt Jesus auf mich zu und bietet mir Begegnung und Gemeinschaft an.

Ich erlebe das dann so wie letzte Woche: In der Stille am Morgen merke ich, wie Jesus in meine Situation hineinspricht, wie mir Sinn und Inhalte von Worten aus der heiligen Schrift deutlich werden, die mich seit Wochen beschäftigen und zu denen ich bis dahin keinen Zugang fand. Fragen und Antworten nach der Liebe zu Gott werden hier zum Thema, nach Beziehungen zu Menschen, mit denen ich unterwegs bin, nach dem Spannungsfeld zwischen Wahrheit und Liebe.

Und dann erwarten wir diese große, diese weitere Welle, wenn er sichtbar wiederkommen wird. Wir ahnen sie mehr, als dass wir sie sehen können. Wir wissen nur, dass sie kommen wird, nicht aber wann. Und wir wissen, dass mit diesem Wiederkommen eine neue Schöpfung angekündigt wird. Sie wird uns eine Zeit bringen von der gesagt wird, dass da kein Leid, kein Schmerz, kein Tod mehr sein werden. Gott selbst wird dann Tränen des vergangenen Leides von unseren Augen abwischen.

Ein Abendspaziergang am Meer, Wellen am Sandstrand: Bilder für die Freundlichkeit Gottes, der vor unserer Tür steht und anklopft. Nichts Bedrohliches geht von diesen Bildern aus. Die Stetigkeit der Wellen steht für Gottes Geduld, seine Verlässlichkeit und Treue. Die Weite des Meeres ist ein Zeichen seiner unerschöpflichen Güte und Gnade. Möglich wird das alles, weil Jesus angekommen ist, heute noch ankommt und wiederkommen wird.

Ich wünsche Ihnen und uns allen eine gesegnete Adventszeit und neue und überraschende Begegnungen mit dem lebendigen, auferstandenen und wiederkommenden Herrn.

Hermann Knöchel

 

Entnommen aus dem Adventskalenderbuch 2020
© 2020 CVJM – Christliche Tagungsstätte HOHE RHÖN e.V.

 

3. Dezember 2020

Adventskalender am 3. Dezember

NEUER TAG

Seine Karriere begann damit, dass er für eine Zeitung zeichnete, allerdings endete sie auch schon sehr schnell wieder. Mit der Begründung, er habe zu wenig Phantasie und zu wenig Vorstellungskraft, wurde er vom Herausgeber gefeuert. Dann hatte er die Idee, Filme mit sprechenden Tieren zu drehen. Das fanden alle lächerlich und absurd. Heute kennt ihn jeder auf diesem Planeten: sein Name ist Walt Disney.

Krone richten, weitergehen
Bei jeder Niederlage, die wir erleben, öffnet sich vor uns eine Weggabelung. Wir entscheiden: Wollen wir es als Chance sehen und an unserer Herausforderung wachsen oder im Selbstmitleid baden? Wir entscheiden, ob vor uns ein Stolperstein liegt, oder ob es nicht vielleicht auch ein Baustein sein könnte. Es liegt in unserer Hand, ob wir einfach kapitulieren und im Feindesland liegen bleiben, oder ob wir aufstehen, einen Fuß vor den anderen setzen und weitergehen.

Das Volk Israel im Alten Testament hatte auch mit so einigen Rückschlägen und niedergebrannten Träumen zu kämpfen. Im Buch Jesaja ermutigt Gott sein Volk bei allen schweren Zeiten, durch die sie gehen, nach vorn zu schauen:

„Einst habe ich für mein Volk einen Weg durchs Meer gebahnt, mitten durch gewaltige Wassermassen…. Daran denkt ihr, daran klammert ihr euch. Aber blickt doch nicht immer zurück! Ich schaffe jetzt etwas Neues! Es kündigt sich schon an, merkt ihr das nicht? Das Volk, das ich mir erschaffen habe, wird mich rühmen und wird weitersagen, was ich getan habe.“ Jesaja 43;16,19,21

Wenn ich die Verse so lese, dann fange ich schnell an, innerlich zu klatschen! Gott tut etwas Neues. Das klingt zunächst ganz wunderbar und Mut machend. Doch immer, wenn Gott dann etwas Neues in meinem Leben tut, verfliegt bei mir schnell die Begeisterung, denn Neues bedeutet immer auch Unbekanntes.

Mut aus der Vergangenheit schöpfen
Deshalb ermutigt Gott sein Volk in diesem Bibeltext nicht nur dazu nach vorn zu schauen und sich über das Neue zu freuen, das er tut. Er nimmt ihnen gleichzeitig auch die Angst, indem er sie an all die Wunder erinnert, die er bereits in der Vergangenheit getan hat. In Vers 16 erinnert Gott sie daran, wie er damals einen Weg durch das Meer gebahnt hat.

Aus Alt mach Neu
Komisch fand ich dann allerdings den nächsten Vers in dem Gott sagt: „Daran denkt ihr, daran klammert ihr euch. Aber blickt doch nicht immer zurück! Ich schaffe jetzt etwas Neues!“ (Vers 18)

Ich habe gemerkt: Es gibt einen Unterschied zwischen Kraft schöpfen aus vergangenen Wundern und einem Festklammern an dem, was Gott in der Vergangenheit getan hat. Ich merke: Unbewusst wünsche ich mir dann oft, dass Gott genau dasselbe noch einmal tut. Das „Neue“, das Gott schafft, soll bitte genauso aussehen wie das, was er früher getan hat. Aber da sagt Gott: “Klammer dich nicht an dem fest, wie ich es in der Vergangenheit getan habe.“ Ich nehme mir selbst den Segen, wenn ich Gott in eine zu kleine Box stecke und erwarte, dass das Neue vor mir genauso aussieht, wie das Alte. Gott ist ein kreativer Gott! Er wird Neues schaffen! Ja, wir dürfen und sollen uns an das erinnern, was Gott getan hat, aber wir müssen offen dafür sein, dass Gott in unserem neuen Lebensabschnitt das gleiche Wunder nicht noch einmal auf die gleiche Art und Weise tut. Er wird neue Wunder tun.

Daniel Harter ist freiberuflicher Musik-Missionar, Singer-/Songwriter, Anbetungsleiter bei LOBEN, Prediger und Referent für Lobpreis-Seminare. Der abgedruckte Text ist Teil seines neuen Buches „Neuer Tag“ in dem er zehn Andachten zu seiner neuen CD geschrieben hat. Bestellen kann man es auf www.DanielHarter.de.

Den Song gibt es hier zu hören: https://www.youtube.com/watch?v=DRcWg486Vqk

 

Entnommen aus dem Adventskalenderbuch 2020
© 2020 CVJM – Christliche Tagungsstätte HOHE RHÖN e.V.

 

2. Dezember 2020

Adventskalender am 2. Dezember

Wer bist du in Jesus Christus?

Kannst du diese vielschichtige Frage einfach beantworten wenn du gefragt würdest? Heute fordere ich dich heraus, dich den ermutigenden Antworten zu stellen. Höre das, was dein Vater, Jesus und der Heilige Geist übereinstimmend über dich, der du Jesus in dein Leben aufgenommen hast, sagen:

ICH BIN ANGENOMMEN!
Joh 1,12 Ich bin Gottes Kind.
Joh 15,15 Ich bin Gottes Freund.
Röm 5,1 Ich bin gerechtfertigt.
1Kor 6,17 Ich bin eins mit dem Herrn (ein Geist).
1Kor 6,20 Ich bin freigekauft und gehöre nun zu Gott.
1Kor 12,27 Ich bin ein Glied am Leib von Jesus Christus.
Eph 1,1 Ich bin ein Heiliger.
Eph 1,5 Ich bin als Gottes Kind adoptiert.
Eph 2,18 Ich habe durch den Heiligen Geist direkten Zugang zu Gott.
Kol 1,14 Ich bin erlöst und mir ist vergeben.
Kol 2,10 Ich habe Anteil an der Fülle von Christus.

ICH BIN SICHER!
Röm 8,1 Ich bin für immer frei von aller Verdammnis.
Röm 8,28 Ich bin gewiss, dass alles zu meinem Besten dient.
Röm 8,31–34 Ich werde von Gott nicht mehr verurteilt.
Röm 8,35–39 Ich kann nicht von Gottes Liebe getrennt werden.
2Kor 1,21–22 Ich bin auf ein festes Fundament gestellt, gesalbt und in Christus versiegelt.
Phil 1,6 Ich bin gewiss, dass Gott das in mir angefangene, gute Werk auch zu Ende führen wird.
Phil 3,20 Ich bin ein Bürger des Himmels.
Kol 3,3 Ich habe ein neues Leben mit Christus in der Gegenwart Gottes.
2Tim 1,7 Ich habe nicht den Geist der Angst erhalten, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.
Hebr 4,16 Ich kann Barmherzigkeit und Gnade finden, wenn ich Hilfe nötig habe.
1Joh 5,18 Ich habe Gott zum Vater, und der Böse kann mir nicht schaden.

ICH BIN BEDEUTUNGSVOLL!
Mt 5,13–14 Ich bin das Salz der Erde und das Licht der Welt.
Joh 15,1–5 Ich bin eine Rebe am Weinstock Gottes, mit Christus verbunden und befähigt, viel Frucht zu bringen.
Joh 15,16 Ich bin erwählt und bestimmt, bleibende Frucht zu bringen.
Apg 1,8 Ich bin ein persönlicher Zeuge für Christus.
1Kor 3,16 Ich bin Gottes Tempel, in welchem der Heilige Geist wohnt.
2Kor 5,18–20 Ich bin ein Botschafter der Versöhnung Gottes.
2Kor 6,1 Ich bin Gottes Mitarbeiter.
Eph 2,6 Ich habe in Christus schon jetzt einen Platz im Himmel.
Eph 2,10 Ich bin Gottes Werk.
Eph 3,12 Ich kann frei und zuversichtlich zu Gott kommen.
Phil 4,13 Ich vermag alles durch Christus, der mich stark macht.

Kannst du das einfach so annehmen? Gott weiß: Du kannst es! Du bist es! Dein Pass bestätigt deine nationale Zugehörigkeit. So ist es auch hier. Der König des himmlischen Königreiches bestätigt deine himmlische Zugehörigkeit, wenn du Jesus in deinem Leben als König aufgenommen hast, nicht einfach nur auf einem billigen Dokument. Er bestätigt es in dir, in deinem Herzen, Ja: Du bist es!

Möglich, dass dir das zu viel auf einmal ist. Nimm dir nur einen Vers vor, fange an, Jesus, einfach mal einen ganzen Tag, eine ganze Woche, für diese eine Sache zu danken. Tue es. Sei ein Täter des Wortes, welches Gott ausgesprochen gerne über dir ausgesprochen hat. Nimm es, iss es, verdaue es. Dein Vater im Himmel tut schon lange das, was er sagt. Tu auch was er sagt! Dazu ermutige ich gerade Dich. Heute!

Daniel Häseker

 

Entnommen aus dem Adventskalenderbuch 2020
© 2020 CVJM – Christliche Tagungsstätte HOHE RHÖN e.V.

 

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